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Zuverlässige Crawford hafa-Verladetechnik mit In ihrem neuen Logistikzentrum distribuiert die GEFCO Deutschland GmbH rund 50.000 Sendungen pro Monat. Die Verladesysteme der Crawford hafa GmbH und der dazu gehörende Kundenservice sorgen für reibungsloses Be-und Entladen der Fahrzeuge. Lauenau ist ein kleiner niedersächsischer Ort, der etwa 40 km westlich von Hannover direkt an der Autobahn A 2 Berlin-Dortmund liegt. Mit der Ost-Erweiterung rückte die Gemeinde an einen für Logistikunternehmen verkehrstechnisch außerordentlich günstigen Standort im Norden Deutschlands. Die GEFCO Deutschland GmbH, eine Tochter des französischen PSA Peugeot Citroën Konzerns, erkannte die mit dem Standort Lauenau verbundenen Vorteile und fasste frühzeitig den Entschluss, hier eine Logistikdrehscheibe für europaweite Stückgutverkehre zu installieren. Auch ProLogis, weltweit führender Investor und Vermieter von Logistikzentren und seit fünf Jahren in Deutschland aktiv tätig, hatte die strategisch herausragende Lage Lauenaus erkannt und entschloss sich dazu, hier die erste Umschlagsanlage Deutschlands für seinen Kunden GEFCO zu errichten. Etwa 400 m von der Autobahnabfahrt entfernt stand ein etwa 45.000 m² großes, rechteckiges Grundstück zur Verfügung, auf dem ProLogis ein Logistikzentrum baute, das individuell auf die Anforderungen der GEFCO Deutschland GmbH konzipiert und gebaut wurde. 8.000 m² für Distribution und Kontraktlogistik An der östlichen Grundstücksgrenze sind die Mitarbeiter-Parkplätze sowie Stellplätze für die Wechselbrücken angeordnet. Die Parkplätze für die Trailer befinden im westlichen Rand des Grundstücks, das von den Fahrern über eine Einbahnstraßenregelung befahren wird. Die Zufahrt liegt im Südosten des Areals. Hier befinden sich auch Kurzzeitparkplätze für ankommende Trailer. Haben sich deren Fahrer angemeldet und die notwendigen administrativen Unterlagen sowie Informationen für Anlieferung und Abholung der Waren erhalten, fahren sie über den Logistikhof zu dem ihnen zugewiesenen Tor. Für die Fahrzeuge stehen insgesamt 87 Verladestellen zur Verfügung. Davon befinden sich 85 auf den beiden Längsseiten der Umschlaghalle und zwei in der Lagerhalle. Planung und termingerechte Montage aus einer Hand Gleichzeitig waren ein optimales Preis-Leistungsverhältnis sowie die termingerechte und unproblematische Projektabwicklung aus einer Hand gefordert. Um hier die richtige Lösung zu erhalten, setzte ProLogis auf die Kompetenz des europaweit führenden Spezialisten für Tor- und Logistiklösungen Crawford hafa aus Wennigsen. Der Spezialist ist auf Grund seines flächendeckenden Vertriebs- und Servicenetzes in der Lage, jeden Kunden vor Ort kompetent zu beraten. Das Unternehmen verfügt über Jahrzehnte lange Erfahrung und garantiert komplette Lösungen von Beratung und Planung über Ausstattung bis zur Übernahme von Inspektionen, Prüfungen und Serviceleistungen. Unter Einbeziehung des geplanten Logistikablaufs und der baulichen Gegebenheiten konzipierte Crawford hafa die für das Logistikzentrum technisch, wirtschaftlich und logistisch effektivste Lösung. Die Basis der Dockingstations bilden Standardsysteme, die sich durch ausgereifte und bewährte Technik auszeichnen. Als Überladeeinheiten kamen die stationären SwingDOCK-Überladebrücken zum Einsatz. Für die zügige Montage sorgten Vorabrahmen, die bereits im Zuge der Betonarbeiten im Beton verankert wurden. Die Anlieferung der Überladesysteme erfolgte als komplette Einheiten, die in einem Arbeitsgang in den vorhandenen Stahlrahmen gesetzt und anschließend damit verschweißt wurden. Bei dem hafa-SwingDOCK handelt es sich um selbsttragende Konstruktionen, die keine Abstützung in der Einbaustelle benötigen und damit für das Unterfahren von abgesenkten Ladebordwänden geeignet sind. Die stationäre Brücke wird elektrohydraulisch angetrieben. Zum Be- und Entladen eines Lkws hebt sich das Brückenplateau, die Klappauffahrt schwenkt in der höchsten Stellung automatisch aus und legt sich auf die Ladefläche des Lkw. Als Torabdichtung empfahlen die Crawford hafa-Ingenieure den Typ SME. Er besteht aus einem vorderen und einem hinteren Rahmen aus Aluminiumprofilen, die durch Gelenkarme miteinander verbunden sind. Die Rahmenkonstruktion ist durch eine umlaufende gewebeverstärkte Plane geschlossen. Für den sicheren Abfluss des Regenwassers sorgt die Ausführung mit Regenrinne. Beide Seitenteile und das Dachelement federn beim ungenauen Anfahren des Lkw ein. Die Dachkonstruktion schwenkt dabei automatisch mit nach oben. Durch diese technische Lösung sind Beschädigungen am Lkw und an der Torabdichtung nahezu ausgeschlossen. Für den thermischen Abschluss zum Gebäude sorgen die Sektionaltore Typ HS. Sie sind speziell für den Einsatz im Industriebereich entwickelt worden, äußerst stabil und besitzen hervorragende Wärmedämmeigenschaften. In Lauenau bestehen sie aus Aluminium mit einem Kern aus FCKW-freiem Polyurethan, sind mit einem Vertikalbeschlag ausgestattet und werden bis auf eine Ausnahme manuell betrieben. Die Farbgestaltung erfolgte auf Wunsch des Nutzers im Innern in Grau (RAL 9002), außen in Dunkelblau (RAL 5011). Kontinuierliche Wartung ist Bestandteil des Servicekonzepts Im Juni 2004 hat die GEFCO Deutschland GmbH das neue Logistikzentrum bezogen, Ende Oktober fand die feierliche Einweihung statt. 110 Mitarbeiter und zehn Auszubildende sorgen seitdem dafür, dass der neue Standort als Drehscheibe des europäischen GEFCO-Netzwerks für Sammelgutverkehre, Teil- und Komplettladungen sowie Kontraktlogistik dient. 50.000 Sendungen werden in Lauenau monatlich europaweit distribuiert. Täglich starten 25 nationale und 17 internationale Direktlinien, davon fünf nach Ost- und Mitteleuropa. Für den niedersächsischen Spezialisten für Tor- und Logistiklösungen Crawford hafa ist der Auftrag mit der Einweihung noch nicht abgeschlossen, denn Bestandteil des ganzheitlichen Crawford hafa-Servicekonzepts sind Prüfung und Wartung der Verladesysteme nach erfolgter Inbetriebnahme. Dies erfolgt auf der Basis der jeweils gültigen EN- und ZH-Richtlinien und sorgt dafür, dass Funktion und Betriebssicherheit immer in vollem Umfang erhalten bleiben. Damit ist sichergestellt, dass jede Verladestelle bei Bedarf frühzeitig durch entsprechende Nach- oder Umrüstung immer an die künftigen Anforderungen angepasst wird und die Logistikkette an der Schnittstelle Rampe-Lkw optimal und zuverlässig funktioniert.
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